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REPORTAGE 3SEENBAHN

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REPORTAGE “AUF DER ROLLBAHN”

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REPORTAGE MIT RONCALLI AUF FAHRT

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REPORTAGE HANNOVERSCHES STRASSENBAHNMUSEUM

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REPORAGE 103 MÜNCHEN-ULM

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REPORTAGE BERLINER EISENBAHNFREUNDE

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REPORTAGE WINTERFAHRT MIT 01 180 DARMSTADT – REGENSBURG

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REPORTAGE V200 VON HAMM ZUR NORDSEE

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WANDERAUSSTELLUGN MASCHINE UND MENSCH

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Wanderausstellung Maschine und Mensch | Gastierte in Hooksiel, Bruchhausen-Vilsen | Nächste Orte: Emsdetten, Billerbeck, Diepholz, Bielefeld

 

 

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DIE LETZTEN MOHIKANER – AUF 103 UNTERWEGS | Demnächst im SWR Eisenbahn Romantik Heft 3, Herbst 2016

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Man kann die Geschichte der 103 oder Ihrer Vorserie zum hundertsten Mal bemühen und einmal mehr ihre Erfolgsgeschichte erzählen. Viel Neues käme wohl nicht dabei heraus. Ganz anders ist es, wenn man mit denen um ist, die jeden Tag auch noch heute mit der Baureihe unterwegs sind. Da ist das Wort „Aufrüsten“ nicht nur eine hohle Phrase selbst ernannter Experten. Sondern ein bisschen mehr. Mit 103 247, Manfred Gorus und Mathias Gruber zwischen München und Augsburg, für die SWR-Eisenbahnromantik auf einem der drei letzten Mohikaner unterwegs: Hinter den Kulissen, in Wort und Bild.

Die letzten Mohikaner – auf 103 unterwegs | SWR Eisenbahn Romantik Heft 3, Herbst 2016 | 10 Seiten

 

 

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MIT KLINGELLEINE UND WEICHENSCHMIERUNG | Demnächst im SWR Eisenbahn Romantik Heft 3, Herbst 2016

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Als der Entschluss gefasst war, dem Hannoverschen Straßenbahnmuseums e.V., der deutschlandweit einen vorzüglichen Ruf genießt, einen Besuch abzustatten, fand ich mich bald auf einer eher unerwarteten Reise „überland“ wieder, weit in den Süden Hannovers hinein und fast schon bei Lehrte. Mit der ÜSTRA (wie passend), in Bahn und Bus und letztendlich zu Fuß ging es durch ländliche Räume, bis endlich ein Kleinod erreicht war, das man gesehen haben muss!

Mit Klingelleine und Weichenschmierung | SWR Eisenbahn Romantik Heft 3, Herbst 2016 | 5 Seiten

 

 

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NOVELLE: DER BRAVEN VENUS‘ FLUG – NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT | Demnächst in BahnEpoche 20, Herbst 2016

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Prolog
Er hätte auf diese Fahrt verzichten können. Und die Venus sicher auch. Das ist einfach keine Nacht, um auf Strecke gejagt zu werden…
Fast drei Minuten haben sie zugesetzt! Und es gibt keine Chance mehr, diese aufzuholen. Heinrich Janßen (der in den Personalakten der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn schlichtweg als „Janßen 4“ geführt wird) schlägt den Kragen seiner Jacke hoch. Zu kalt ist es für eine Sommernacht – und zu nass. Und dort draußen: Dunkelheit. Aber die ist gar nicht das Problem. Der Nebel ist es, der ihnen übel mitspielt. Unmittelbar vor der Rauchkammer, genau vor den beiden schwachen Lichtkegeln der Venus, wabert er über das Gleis – und scheint immer dichter zu werden; längst erfasst er das Triebwerk der Lok. Ein wenig ist es, als flöge die Venus durch den Nebel hindurch, leichtfüßig und schnell, fast ein bisschen zu schnell sogar: Ihnen sitzt die Zeit im Nacken…

Novelle: Der braven Venus‘ Flug – Nach einer wahren Begebenheit | BahnEpoche 20, Herbst 2016 | 10 Seiten

 

 

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DER FALL 03.10 | Titelstory demnächst in BahnEpoche 20, Herbst 2016

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Die konstruktiven Besonderheiten des auf 03.10 (und 41) verwendeten Hochleistungskessels waren es, die die viel beschriebene Neigung der Lok zum Wasserreißen begründeten. Diese Neigung allerdings hätten erfahrene Personale in den Griff bekommen, wenn die Lokomotiven nicht auch noch mit Heißdampfreglern ausgerüstet worden wären: häufiges Wasserreißen führte bei dieser Reglerbauart zu Ablagerungen und Verschmutzungen im Reglergehäuse, was wiederum ständige Reglerstörungen zur Folge hatte – und die waren das eigentliche Problem.

Es war schon ein genialer Schachzug der Direktion Wuppertal, alle 26 Lokomotiven der bis dato unbeliebten Baureihe 03.10 im – mit dem Rücken an der Wand stehenden – Bw Hagen Eck(esey) zu konzentrieren: Das BW sollte als Schnellzug Bw aufgelöst werden, ohne, dass es hier auch nur die geringste Zukunftsperspektive für die Zeit nach dem Strukturwandel gegeben hätte. Hagen Eck aber sah seine Stunde gekommen…

Wie kaum bei einer anderen Lokbaureihe, lässt sich beim Fall 03.10 das sensible Zusammenspiel von Mensch und Maschine, das von vorausdenkenden klugen Köpfen irgendwann auf den bestmöglichen Nenner gebracht wurde, erforschen.

In bewehrter Zusammenarbeit mit Fritz Wolff, wird die Perspektive auf die Dinge ein klein wenig verändert. Mit interessanten Ergebnissen.

Der Fall 03.10 |  BahnEpoche 20, Herbst 2016 | ca. 20 Seiten

 

 

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FÜNF JAHRZEHNTE FÜR DIE BAHN | Titelstory, aktuell erschienen im MEB Nr.9, September 2016

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Für einen Bericht über Bruchhausen-Vilsens 50Jähriges sollte ein unorthodoxer Weg gegangen werden. Einer, der den Leser gezielt und abseits von der einschlägigen Literatur hin zu einer Instanz führt, die eine Legende ist: zu Harald Kindermann. Denn er ist der DEV. Er war es, der seinerzeit die Räder ins Rollen brachte sie lange Zeit am Laufen hielt – und er tut es irgendwie aus dem Hintergrund bis heute. Harald Kindermann ist eine Persönlichkeit. Und er ist 82 Jahre alt. Ein Kerl wie ein großer, schlanker Baum, klug, redegewandt und voll bei der Sache. Wenn also die Geschichte des DEV bereits hundert Mal aufgeschrieben wurde, warum dann nicht mit ihm ein ungezwungenes Gespräch führen, über die Geschichten hinter den Geschichten? Eine Aneinanderreihung von Blitzlichtern, die man ggfls. fortführen könne? Harald Kindermann muss man nicht zweimal bitten. „Geschrieben worden ist Vieles. Ich kann Ihnen ja mal die Wahrheiten ‚dahinter‘ erzählen…“. Das ist ein Wort!

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Fünf Jahrzehnte für die Bahn | MEB Nr.9, September 2016 | 10 Seiten

 

 

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AUF DER ROLLBAHN. Im Führerstand der 01.10 im Jahre 2016 | Titelstory  erschienen im Eisenbahn Journal Juli 2016

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Die „große Zeit der Eisenbahn“ wird viel beschworen – oft aus einer vermeintlich eigenen Erfahrung heraus. Auf die Dampflok bezogen einmal nachgefragt, sind dann leider oft doch nur die letzten Jahre des DB- oder DR-Dampfes gemeint.

Da stellt sich die Frage, wann eigentlich die „große Zeit“ für die vielen jungen Personale auf den – in einer schier unübersichtlichen Baureihenvielfalt eingesetzten – heutigen Dampflokomotiven sein soll? Sie geben die Antwort selber. Hier auf einer anstrengenden Fahrt mit 01.10 von Osnabrück nach Altona und zurück – im 120er Plan und nahezu ununterbrochen volles Rohr fahrend. Ein fundierter Live-Bericht vom heutigen Schnellzugdienst auf und mit 01.10. Mit Bildern aus allernächster Nähe und einer klaren Botschaft: Die große Zeit ist jetzt!

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Auf der Rollbahn |  Eisenbahn Journal, Juli 2016 | 12 Seiten

 

 

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DER MOLLI. Liebe auf dem ersten Blick. Erschienen im Eisenbahn Romantik Heft 2, Sommer 2016

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Man kann sagen was man will: Ist vom Molli die Rede, jener Bäderbahn zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan, winken die Eisenbahnfreunde ab. Ist ja so ein kleines Bähnchen. Das ist der Molli auch.

Was man dort allerdings erleben kann, wenn man die Augen öffnet und sich einlässt auf eine Szenerie, die nicht zuletzt von einer Eisenbahnerfamilie geprägt wird, die in großer Disziplin, nahezu im Stundentakt und auf dem Zeigersprung für und mit der Dampflok unterwegs ist und dabei eine Leidenschaft entwickelt, die Ihresgleichen sucht, kann man schon sentimental werden. Zwei Tage „Wohnen auf dem Bahnhof“ jedenfalls haben das Ihrige getan. Und ein Feuer entzündet.

Ein emotionaler Liebesbeweis.

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Der Molli. Liebe auf dem ersten Blick | Eisenbahn Romantik Heft 2, Sommer 2016 | 10 Seiten

 

 

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ROTER BRUMMER SCHIENENBUS. Titelstory, erschienen im Eisenbahn Romantik Heft 2, Sommer 2016

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Eigentlich ging mir persönlich der Schienenbus wenig ab: Seinerzeit bei den Eisenbahnfreuden eher übersehen, konnte ich mich bisher kaum erwärmen, weil er für mich gefühlt wirklich überall unterwegs ist. Mag sein, dass die mediale Inszenierung in verschiedenen Foren daran Schuld ist, wenn insbeondere der VT98 gemeint ist.

Meine Sicht auf den oft bemühten „roten Brummer“ sollte sich völlig ändern, als ich die Berliner Eisenbahnfreude im Frühjahr besuchte: Lange dauerte es nicht und ich wurde schlichtweg zum Fan des VT95. Mit diesem Triebfahrzeug nebst Beiwagen mal nicht mit einer Horde von Eisenbahnfreunden, sondern mit „normalen“ Reisenden unterwegs zu sein und einem besonderen intimen Gefühl nachzuspüren, wenn man sich mit fünfzig unbekannten Menschen einer Reise durchs Brandenburgische hingibt – einer, bei der man dem Tf über die Schultern schaut und sich dabei Stullen teilt und der Berliner Schnauze lauscht – das hat mich einfach umgehauen; fast wäre ich nicht dazu gekommen, meine Bilder zu machen…. Hagen von Otloff hat für diese Titelstory den großen Bruder VT98 übernommen und überzeugt in gewohnt großartiger Weise ebenfalls mit einem Reisebericht, der richtig gut tut.

Lesen, sich wohlfühlen und die Berliner Eisenbahnfreude mit ihrem VT95 kennen lernen. Nicht mehr. Aber vor allem auch nicht nicht weniger.

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Roter Brummer Schienenbus | Eisenbahn Romantik Heft 2, Sommer 2016 | 11 Seiten VT95+VT98

 

 

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DIE HÖHERLEGUNG DER EISENBAHN IN OLDENBURG. Vor 50 Jahren aufgestockt, modernisiert… und doch verloren. Erschienen in BahnEpoche 19, Sommer 2016

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Es gibt sie, die seinerzeit ereignisreichen Begebenheiten, die große Schlagzeilen machten. Heute sind es alte Geschichten. Und sie immer und immer wieder aufzuwärmen will angesichts viel dringenderer Themen bei der Eisenbahn und selbst in der Eisenbahnfreunde-Szene gut überlegt sein.

Ausgerechnet von der Streckenhochlegung in Oldenburg zu berichten, einem recht regionalen Ereignis, das eine halbe Ewigkeit her ist, erscheint trotzdem sinnvoll.

Die Beseitigung des so empfundenen Verkehrshindernisses Eisenbahn auf der Ebene 0 war seinerzeit nämlich die logische Konsequenz der Hinwendung einer Gesellschaft zum Individualverkehr. Gleichzeitig war der Strukturwandel im vollen Gange und man schickte sich auch in Oldenburg an, die Eisenbahn grundsätzlich zu modernisieren. Das hatte eine gewisse Tragik. Denn in den Köpfen vieler Menschen war die Eisenbahn nicht nur zum Ärgernis geworden. Sie wurde ihnen auch egal. Und diese Entwicklung war eben doch kein regionales Phänomen und vor allem kein abgeschlossenes.

Der  Artikel zeichnet einer Entwicklung nach, bei der die Eisenbahn den Rückhalt in der Bevölkerung erschreckend früh verloren hatte und an deren Ende heute eine Gesellschaft ihre Eisenbahn ohne Not hinter meterhohen Schallschutzwänden weggesperrt weiß. Und diese Entwicklung ist leider exemplarisch. In Zusammenarbeit mit Fritz Wolff.

Die Hochlegung der Eisenbahn in Oldenburg. Vor 50 Jahren aufgestockt, modernisiert… und doch verloren | BahnEpoche 19, Sommer 2016 | 8 Seiten

 

 

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DIE DAMPF-DIVA. Schnellzuglok 01 180. Titelstory erschienen im Eisenbahn Romantik Heft 1, Frühjahr 2016

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Kaum ist sie wieder auf die Schienen gestellt, macht sie Furore! Die einzige betriebsfähige 01.0 mit DB-Hochleistungskessel! Und natürlich: bald geistern die niemals enden wollenden Storys um diesen Kessel und seine Eigenarten durch die Szene. Vieles ist korrekt, manches Legende. Grund genug sich hautnah von der Wirklichkeit zu überzeugen. Zwischen München und Regensburg und wieder zurück auf dem Führerstand von 01 180. Zig Stunden auf der Lok und bei der Mannschaft lassen keinen Zweifel daran: Die Nördlinger arbeiten sich mit Umsicht, Erfahrung und vieler Hände Arbeit, die bei jede Fahrt noch nötig ist, an eine Hochleistungslok heran, deren enormes Leistungsvermögen momentan gar nicht absehbar ist. Deswegen wird diese Geschichte in rasanter Weise von der Diva 01 180 und ihren Männern bestimmt!

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Die Dampf-Diva. Schnellzuglok 01 180. Eisenbahn Romantik Heft 1, Frühjahr 2016 | 8 Seiten

 

 

 

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OTTBERGEN. 40 Jahre 44 im Weserbergland. Titelstory erschienen in BahnEpoche 18, Frühjahr 2016

BE18 060_071 Otti 1Daran hatten wir lange gebraint: Irgendwann versanken wir geradezu in historischen Dokumenten, in die ich mit Fritz Wollf zusammen trotzdem immer wieder eintauchen musste. Denn vor unseren Augen tat sich die wahnsinnige Geschichte der 44 in Ottbergen auf – wir mussten nur eins und eins zusammenzählen. Nun begann diese Geschichte nicht erst Mitte der 1970er Jahre: Mögen wir auch die Generation, die seinerzeit beim Finale im Weserbergland dabei gewesen ist ein wenig enttäuscht haben, weil wir uns hier nicht so recht dem (seinerzeit berechtigten!) Verlustschmerz der „alten Garde“ anschließen mochten – den Nerv der z.T. schon uralten Eisenbahner, die dabei gewesen sind und die uns wiederholt zu rührseeligen Veranstaltungen einladen, scheinen wir aber doch getroffen zu haben. Die grandiose Erfolgsgeschichte der 44 und ihres Heimat- Bw Ottbergen beginnt im Jahre 1937 und endet zwangsläufig im Abgesang vom Mai 1976. Dennoch, die Leistungen waren bis zum letzten Tag spektakulär, was dazu beigetragen hat, dass hier das Ende mit einem besonders betäubenden Gefühl einherging. Das versteht niemand mehr als die beiden Autoren.

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Ottbergen. 40 Jahre 44 im Weserbergland | BahnEpoche 18, Frühjahr 2016 | 12 Seiten

 

 

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LEIPZIG HAUPTBAHNHOF IST 100. Mit dem zweiten Blick betrachtet. Erschienen in BahnEpoche 17, Winter 2016

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(…) Doch wir beginnen unseren Themenreigen mit einem Jubilar: Vor 100 Jahren, am 4. Dezember 1915, wurde die Schlusssteinlegung des großen neuen Leipziger Hauptbahnhofs angemessen karg zelebriert. Kein opulentes Fest zu seiner Vollendung.

Er belebt sich einfach, vermischt in seinen Hallen zum Abtransport bereite Soldaten mit dem Rauch der Lokomotiven und beginnt seine eigene Geschichte im 2. Winter des großen Krieges.

Heute ist die monumentale Querbahnsteighalle von einer Hauptverkehrszone der Reisenden zu einer Warenwelt der Konsumenten umfunktioniert worden. Hinter einer heruntergezogenen Glasschürze rollen hin und wieder Züge ein und aus – wie in einem Aquarium. Bahn-Geschichte als Event-Kulisse zur Aufwertung einer Shopping-Mall?

Anstatt einen unseren Kreisen erwartbare Geschichtsschreibung abzuliefern, wählt Hendrik Bloem einen anderen Schwerpunkt, einen „2. Blick“, wie er sagt. Mit begründetem Bezug auf die Entstehungszeit des Baus fokussiert er professionell und tiefergehend das, was die meisten heute als Bahnhof verstehen. (…)

Robin Garn, in: BahnEpoche 17, Winter 2016, S.3

Leipzig Hauptbahnhof ist 100. Mit dem zweiten Blick betrachtet. Erschienen in BahnEpoche 17, Winter 2016 | 10 Seiten

 

 

 

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GALERIE: MASCHINE UND MENSCH | Erscheinen in BahnEpoche 17, Winter 2015

„Über meine Fotografien gibt es im Prinzip wenig zu sagen, auch möchte ich niemanden mit Blendenweiten und Belichtungszeiten langweilen. Ich versuche bei den Menschen zu sein. Und ihren Maschinen. Im richtigen Moment. Im richtigen Licht. Ohne Automatik. Ohne Autofokus. Und bisher ohne Kunstlicht. Vor allem aber ohne Arrangement. Für ein Bild entscheide ich mich, wenn die Menschen mich vergessen haben. Das wissen sie. Ohne sie gäbe es kein Motiv. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Das Ergebnis ist farbig oder schwarzweiß. Nicht bunt. Über mich gibt es noch weniger zu sagen. Was ich tue, mache ich gerne. Hendrik Bloem.”

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Galerie: Maschine und Mensch | Bahn BahnEpoche 17, Winter 2015 | 6 Ganzseiten-Portraits

 

 

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V200. Das Wirtschaftswunderkind. Erschienen im Eisenbahn Romantik Heft 3, Herbst 2015

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Als an diesem schönen Sommermorgen auf dem Führerstand mit der Nummer 2 der Gruppenschalter umgelegt und damit die zweiten tausendeinhundert PS gestartet werden (nur eine halbe Minute zuvor hatte man auf Führerstand 1 das Gleiche getan und Motor 1 war nach kurzem Jaulen der Lichtanlassmaschine mit einem anfänglichen Grollen und Fauchen und gleichzeitigen Beben, das die ganze Lokomotive erfasste, als erster angesprungen), da werden gleich mehrere Mythen zum Leben erweckt: Die beiden Maybachs und mit ihnen keine geringere als die V200 gleich mit!

Im nächsten Moment geht es mit dem Personal wieder zurück durch den Maschinenraum, ohrenbetäubend hämmern hier nun die Maybachs, das Licht der Morgensonne scheint durch die großen Maschinenraumfenster, gibt den Öldämpfen fast etwas Gegenständliches und im Vorbeigehen brennt mir die Hitze des Heizkessels ins Gesicht…

Die Geschichte der „kleinen V200“ (V200.0), kurzweilig erzählt am roten Faden einer Dienstfahrt, bei knallheißen Sommertemperaturen, mit hübschen Mädchen, Dieselqualm und ölverschmierten Männerhänden.

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V200. Das Wirtschaftswunderkind. Erschienen im Eisenbahn Romantik Heft 3, Herbst 2015 | 8 Seiten